So geht‘s! (Archivversion)

Ausbauen
1.Die Zündung ist ausgeschaltet! Batteriefach öffnen: Es ist meist irgendwo unter der Sitzbank oder einem Seitendeckel zu finden; ab und zu auch unterm Tank (in der Betriebsanleitung nachsehen).
2. Zuerst den Minuspol der Batterie abschrauben, dann den Pluspol.
3. Sicherungsband abnehmen, Batterie ganz herausnehmen.

Laden
1. Ausgebaute Batterie unter fließendem warmen Wasser reinigen, Wurzelbürste zu Hilfe nehmen.
2. Batterie gut abtrocknen. Polanschlüsse mit einer Messingbürste oder mit Schmirgelleinen blank putzen.
3. Batterie an Ladegerät anschließen: zuerst Pluspol anklemmen, dann Minuspol. Bei Blei-Säure-Batterien unbedingt ALLE Stopfen entfernen!
4. Ladegerät einschalten, Batterie mit kleiner Ladespannung laden.
Beim Laden dürfen die auf der Batterie (oder im Beipackzettel einer neuen Batterie) angegebenen Ladeströme und Ladezeiten nicht überschritten werden, weil durch zu hohen Ladestrom und zu lange Ladezeit die Batterie beschädigt werden kann.
4. 1 Normalladung mit 1/10 der Amperestärke der Batterie, Ladezeit 5 bis 10 Stunden.
Wenn am Batterieladegerät die kleinste einzustellende Ladespannung 1 Ampere beträgt, sollte man die Batterie damit aufladen. Dies gilt auch für eine 6- oder 9-Ah-Batterie, die ja nur mit 0,6 bzw. 0,9 Ampere geladen werden sollte.
Eine Schnellladung darf nur im Notfall stattfinden, ein langsames Laden ist vorzuziehen.
5. Batterie von Ladegerät abklemmen: zuerst Minuspol abklemmen, dann Pluspol.
Nach der Ladung die Batterie mindestens 30 Minuten ruhen lassen, also nicht sofort einbauen und losfahren.

Einbauen
1. Vor dem Einbau folgendes abchecken:
Ist eine Gummiunterlage für die Batterie im Batteriekasten vorhanden? Wenn nein, schnippeln Sie sich eine aus säurefestem Gummi, etwa einer alten Auto-Fußmatte; zur Not kann man auch einige Streifen Fensterdichtgummi unter die Batterie kleben. Batterie nicht ohne Gummi einbauen, sonst drohen Vibrationsschäden.
Sind die Batterie-Kabelanschlüsse sauber und ohne Korrosion? Wenn nein, auf beiden Seiten mit feinem 400er-Schmirgel abziehen.
2. Ladedatum auf der Batterie vermerken, Batterie in Batteriekasten einsetzen.
3. Schrauben mit etwas Kupferpaste einschmieren, das sichert guten elektrischen Kontakt und beugt Korrosion vor.
4. Zuerst Pluskabel an Batterie anschließen, dann Minuskabel. Kabel exakt verlegen, sie dürfen sich nicht übermäßig stark knicken oder irgendwo scheuern.
5. Schutzkappen auf Anschlüsse aufstecken.
6. Deckel des Batteriekastens schließen.

Entlüftungsschlauch
Sollte Ihre Maschine mit einer wartungsfreien MF-Batterie ausgestattet sein und Sie sind aus irgendeinem Grund einmal gezwungen, eine nicht wartungsfreie Bleibatterie anstatt einer wartungsfreien Batterie einzubauen, wird ein Entlüftungsschlauch benötigt. Dieser muss unbedingt knickfrei nach unten verlegt werden, und sein Ende muss so ins Freie gelangen, dass austretende Dämpfe mit keinem Teil des Fahrzeugs in Berührung kommen, sonst entstehen an der Maschine in kürzester Zeit hässliche Säureschäden.

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