Strasse (Archivversion)

Empfehlenswert sind klassische Formen, das heiß schlicht zylindrisch. Nur wenige Griffgummis sind am äußeren Ende offen, die meisten müssen bei Vibrationsdämpfern oder Endkappen aufgeschnitten werden. Scooter-Griffe sind entsprechend den Patzverhältnissen auf Rollern schmaler. Sport- und Rennfahrer lieben meist die dünneren, gefühlsechten Gummis, die Leistung läßt sich zumindest subjektiv feinfühliger dosieren. Dünn bedeutet wenig Wandstärke, demzufolge kommen auch Vibrationen stärker durch. Daher machen etwas dickere Gummis für Tourenfahrer und im Alltagsbetrieb durchaus Sinn. Vor allem bei stark vibrierenden Maschinen können sie die das Kribbeln in den Händen mildern. Viele Ein- und Zweizylinder-Freaks schwören auf die softe Schaumstoff-Griffe. Der Nachteil: Das Griffgefühl wird deutlich schwammiger, besonders die billigen sind zudem wenig haltbar und saugen sich mit Wasser voll. MOTORRAD-Tip: Einige Originalgriffe an Sportmaschinen sind sehr gut, außerdem Renthal (sportlich dünn), Cemoto Road Pro. Gute Schaum-Griffe liefert Verlicchi.

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