Tank-Reparatur: Beratung und Spezialisten (Archivversion) Vom Kommen und Gehen der Motorrad-Tanks

Es gibt viele Gründe, sich vom Originaltank seines Motorrads zu trennen. Häufig ist’s jedoch gar nicht gewollt. Früher oder später beginnt es in fast jedem Stahltank zu rosten. Wenn der ungeliebte Besucher rechtzeitig entdeckt wird, kann man ihm mit Entrostungsmitteln und anschließender Tank-Innenbeschichtung beikommen. Wer selbst Hand anlegen will, muß mit mindestens 80 Mark für die benötigten Chemieprodukte rechnen. Handwerklich weniger versierte Motorradfahrer erhalten den Entrostungs- und Beschichtungsservice bei Thomas Schäfer, der auf die von ihm behandelten Tanks eine lebenslange Garantie gegen Durchrosten gibt. Kostenpunkt: je nach Zustand und Größe des Tanks ab etwa 350 Mark.Leider wird der Rost in den meisten Fällen viel zu spät entdeckt, oder ein Unfall beschädigt den Tank derart, daß er auch vom Reparatur-Fachbetrieb nur mit riesigem Aufwand oder gar nicht mehr zu retten ist. Dann verbleiben zwei Alternativen zum Kauf eines Originaltanks: Entweder wird man im Zubehörhandel fündig, wo es für etliche Motorradmodelle Zubehörtanks in den unterschiedlichsten Größen zu einem meist recht günstigen Preis gibt, oder man läßt sich nach eigenen Vorstellungen vom Profi einen neuen Benzinfaß basteln.Der Wunsch nach einem solchen, individuellen Tank besteht häufig bereits beim Kauf des Neufahrzeugs. Viele Motorradfahrer sind mit dem Fassungsvermögen, dem Gewicht, der Gewichtsverteilung oder dem Design des Originaltanks nicht zufrieden und schauen sich nach einem Fachbetrieb um, der in der Lage ist, ihre ausgefallenen Wünsche zu verwirklichen.Bevorzugter Werkstoff der Tankbauer ist Aluminium. Es ist gegenüber Stahl korrossionsbeständiger und leichter. Während die Herstellung und Reparatur von Stahltanks im Prinzip jeder Karosseriebauer durchführen kann, erfordern Schweißarbeiten an Aluminiumtanks wesentlich mehr Fingerspitzengefühl, und es gibt nur wenige qualifizierte Handwerksbetriebe, die diese Arbeiten fachgerecht ausführen.Sämtliche Zubehörtanks oder Einzelanfertigungen, die den Originaltank ersetzen, müssen vom TÜV abgenommen und in die Papiere eingetragen werden. Jeder Spritbehälter muß bereits beim Hersteller einer Druckprüfung mit mindestens 0,3 Bar unterzogen werden. Der verbleibende Spalt zwischen eingeschlagenem Lenker und Tank darf ein bestimmtes Maß nicht unterschreiten, um zu verhindern, daß die Finger eingeklemmt werden. Sind diese und einige andere vom TÜV vorgeschriebenen Richtlinien für Zubehörtanks (Stabilität, verbleibende Sitzbankabmessungen etc.) eingehalten, steht einer Ausfahrt mit dem neuen Benzinfaß nichts mehr im Weg.AdressenTankreparaturen und EinzelanfertigungenMartin Sauer, Steinhof 7, 77704 Oberkirch, Telefon und Fax 07802/6049 (nur Aluminium)Werner Reinschlüssel, Eisenbahnstraße 128, 72072 Tübingen, Telefon 07071/360135, Fax 360114Friedhelm Lammers, Markusstraße 45, 49716 Meppen, Telefon 05931/13967, Fax 87289Tankreparaturen und -entrostungThomas Schäfer, Goethestraße 6, 63584 Gründau, Telefon 06051/14804, Fax 3789EntrostungsmittelAmmon Technik, Telefon 09721/41455ksd Dirk Schucht, Telefon 09101/6801Motorrad Stemler, Telefon 02191/53067Zubehörtanks von der StangeFallert, Telefon 07841/23085 (BMW)Götz GmbH, Telefon 07476/933150 (Enduro-Motorräder)Heino Büse, Telefon 0241/528202 (Enduro-Motorräder)Team Metisse, Telefon 05475/206 (Ducati, Moto Guzzi, Laverda, BSA, Honda, Kawasaki, Suzuki, Yamaha)Theofried Jeckel, Telefon 06126/4177 (BMW)T & T American Motorcycles, Telefon 07251/83000 (Harley-Davidson)WBO Racing, Telefon 05471/513 (Ducati, Moto Guzzi, Laverda, MV Agusta, Norton, Triumph, BSA)

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