Test: MSR Whisperlite international

Fazit: empfehlenswert für Reisen
abseits der Zivilisation

Vorteil eines Benzinkochers: Den notwendigen Brennstoff transportiert man sowieso im Motorradtank und kann sich unabhängig von anderen Bezugsquellen selbst im hintersten Wildnis-Winkel eine warme Mahlzeit zubereiten. Besonders einfach klappt’s bei Mopeds mit gut zugänglichem Benzinhahn, von dem dann zur Befüllung der Kocher-Flasche lediglich die Kraftstoffleitung abgezogen wird. Ansonsten ist ein Überlaufschlauch zum Ansaugen nötig. Nachteil eines Benzinkochers: Wenn es draußen regnet und im Vorzelt gekocht werden muss, ist durch den abgefackelten Sprit die Rauch- und Geruchsbelästigung im Vergleich zu Gaskochern äußerst störend. Das gilt auch für einen perfekt funktionierenden Verbrenner wie den Whisperlite, der so ziemlich alle Benzinqualitäten und Petrolium ohne Zicken verdaut. Weitere Kritikpunkte: Der mitgelieferte, faltbare Windschutz ist eher dürftig, auf dem ausklappbaren, sehr kompakten und leichten Whisperlite steht ein Topf nicht besonders stabil. Eine Flasche (650 Milliliter) reicht für etwa zehn Kochaktionen.

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