Test: Salewa Micra Base und Omega Base 2

Fazit: klasse Drei-Jahreszeiten-Zelte zum fairen Preis, die sich für Trekking-, Kanu- und ganz besonders gut für Motorrad-Urlaube eignen. Nicht nur für eine Nacht!

Unter 200 Euro sind Zelte, die für den verschärften Outdoor-Gebrauch taugen, kaum zu haben. Der Preis der neuen Salewa-Textilherbergen ist folglich absolut gerechtfertigt. Beide Zelte halten starkem Regen und Wind stand, lassen sich
innerhalb von zehn Minuten aufbauen und bieten bei vergleichsweise geringem Gewicht (unter
3,5 Kilogramm) und Packmaß (zirka 40 x 30 x 20 Zentimeter) ein grandioses Raumangebot für
zwei Motorrad-Touristen. In den großzügigen Apsiden (Vorzelten) konnten die Tester ihre Motorradkleidung, Helme, Koffer und Pack-taschen bequem unterbringen und bei Regen gleichzeitig dort das Essen zubereiten. Die gut belüfteten Innenzelte mit ausreichend Staufächern bieten genügend Platz auch für zwei großgewachsene Menschen. Das Micra Base (im Foto vorn) punktet mit dem angenehmeren, weil höheren Innenraum, der Möglichkeit, das selbsttragende Innenzelt bei guter Witterung lediglich als Moskito-Schutz zu verwenden sowie einer insgesamt stabileren Konstruktion, die nicht nachgespannt werden muss. Beim etwas leichteren Tunnelzelt Omega Base 2 sind Innen- und Außenzelt gekoppelt – ein Vorteil beim Aufbau, wenn es regnet. Negativ fielen die etwas zu engen Kanäle für das hochwertige Alu-Gestänge auf, die das Einfädeln zur Fummelarbeit machen.

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