Touchscreen für den Powercommander Programmieren ohne Laptop

Einspritzmappings via Powercommander zu optimieren, ist ein beliebter Ansatz, um schnellere Rundenzeiten zu erzielen. Allerdings musste dafür bisher einiges an elektronischem Equipment am Rennplatz verfügbar sein.

Foto: Gl
Dynojet, der Spezialist für Optimierungen an Einspritzkennfeldern, hatte ein kleines Problem: Die Einstellungen und Kennfeld-Daten des Powercommanders sind entweder am Computerschirm sichtbar oder im Fahrbetrieb spürbar. Damit nicht immer der Laptop in der Box rumliegen muss, gibt es jetzt ein handliches LCD-Mäusekino, das alle Parameter darstellt: Der Touchscreen zeigt Drehzahl, Tacho, Drosselklappenstellung sowie aktuelle Powercommander-Daten an. Darüber hinaus erlaubt er, Kennfelder zu laden und die Werte auf einer SD-Memory-Card abzuspeichern.
Anzeige
Foto: mps-Studio
Der Hub ("Verteiler") mit Kippschalter erlaubt, während der Fahrt zwischen zwei im Powercommander hinterlegten Kennfeldern zu wechseln; zum Beispiel zwischen einem weich ausgelegten "Regen-Mapping" und einem extremen "Trocken-Mapping" hin- und herzuschalten. Außerdem ermöglicht der Hub, gang- und drehzahlabhängig zwischen zwei Mappings zu wechseln. So können Hobby-Racer mit einem Händchen für Elektronik ihren Renner ein Stück weiter in Richtung MotoGP tunen.
PS-Wertung: gut (4 von 5 Sternen)
Preis: Display 349 Euro, Hub/Kippschalter 185 Euro
Voraussetzungen: Motor mit elektronischer Einspritzung, Dynojet Powercommander USB II
Kontakt: www.micronsystems.de

Themenseiten

Artikel teilen

Aktuelle Gebrauchtangebote

Alle Artikel