Upgrade Kawasaki Z 750 Kawasaki Z 750

Wer sein Motorrad liebt, muss noch lange nicht blind sein für dessen kleine Schwächen. Und schon gar nicht muss er diese als unveränderlich hinneh- men. MOTORRAD zeigt, wie eine Z 750 mit wenig Geld und etwas Schrauberfleiß besser wird.

Foto: Kawasaki
Die Kawasaki Z 750 geht voran. Als erstes Motorrad einer längeren Folge unterzieht sie sich einigen gezielten Verbesserungsmaßnahmen, die dem Fahr-, Brems-, Lenk- und sonstigen Verhalten auf die Sprünge helfen sollen. Die Basis dafür liefern der Top-Test der Z 750 in MOTORRAD 10/2007 sowie die Vergleichstests der Ausgaben 11 und 20/2007. Was dort kritisiert wurde, galt es mit möglichst einfachen, günstigen und vor allem legalen Mitteln abzustellen. So beschränken sich die Kosten für die aufwendigste Ausbaustufe auf rund 1000 Euro für die Teile – inklusive Reifen und Bremsbeläge, die als Verschleißteile früher oder später sowieso fällig werden. Trotz der strengen Berechnung der Mehrkosten und dank der Fortschritte, welche diese Investition ermöglicht, ändert sich die Note für das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht. Immerhin er- und behält die Kawa hier eine 1,7. Die Kosten für die Arbeitszeit hängen von den handwerklichen Fähigkeiten jedes Einzelnen ab. Erfahrene Hobbyschrauber mit guter Werkzeugausstattung schaffen die Umbauten an einem Nachmittag, Profis in zwei Stunden. Die Auswahl der Teile geschah wo immer möglich auf der Grundlage eigener Tests. Wo diese nicht zur Verfügung standen, halfen die geballten Erfahrungen der MOTORRAD-Redaktion. Weil sich in Deutschland selbst in diesem bislang sehr milden Winter kaum geeignete Testbedingungen boten, wurden Reifen, Bremsen- und Fahrwerksteile in Südfrankreich ausprobiert. Auf einem Testgelände von Michelin bei Salon de Provence fand sich die optimale Bahn für die Brems- und Durchzugsmessungen. Das Umland von Sainte-Victoire- und Sainte-Baume-Massiv hielt beinharte Kickbackstrecken und herrliche Passstraßen in überreicher Auswahl bereit. Faszinierende Panoramen im klaren Winterlicht gab‘s als Dreingabe. Die Sonne wehrte sich tapfer gegen die Morgen- und Abendkälte. Zweistellige Temperaturen zwischen elf und 15 Uhr halfen ganz ungemein bei der Testarbeit.

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