Weihnachtsgeschenk-Ideen, skurrile, mit USA-Flair (Archivversion) Höllisch gut

Fast ein Jahr trieb sich Hunter S. Thompson mit den Angels rum,
erlebte sie privat, in der Kneipe, auf Tour. Und dann, nachdem sie ihn zum Abschied verprügelten, hat Thompson eine über 400 Seiten lange Reportage über den MC verfasst, in der er versucht, den Aufstieg der Angels zu Medienstars zu erklären. Denn das waren sie Mitte der 60er Jahre mit ihrem Image als zu allen Schandtaten bereite Rabauken, die den alten amerikanischen Traum vom Outlaw leben. Thompson ist fasziniert von den Bikern und entsetzt zugleich, verbindet klassische Formen des Journalismus mit soziologischen und sozialpsychologischen Reflexionen und schreibt, indem er die Angels charakterisiert, auch
ein Stück amerikanische Geschichte. In den USA gilt dieses Buch
Thomsons, der auch die Vorlage für den Kino-Erfolg »Fear And Loathing in Las Vegas« geschrieben hat, als Klassiker. 37 Jahre nach seinem Erscheinen liegt »Hell’s Angels« nun erstmals in deutscher Übersetzung vor. In einer
guten.
Hunter S. Thomson, Hell’s
Angels, 447 Seiten, Heyne, 9,95 Euro.

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