Werkstoffe im Motorradbau: Stahl (Archivversion) Stahl am Motorrad

Wo am Motorrad kommt Stahl welcher Güte zum Einsatz?
Am Beispiel des konventionell aufgebauten Bestsellers Suzuki Bandit 650 sind sämtliche Bauteile aus Stahl aufgelistet.

A Motor: Primärantrieb (Einsatzstahl), Ventile (Speziallegierung), Schlepphebel
und Nockenwellen (Schmiedeteile), Steuerkette (Stahlblech-Stanzteile), Kurbelwelle und Pleuel (im Gesenk geschmiedet), Getriebe (Einsatzstahl, randschichtgehärtet), Nebenaggregate mit Bauteilen aus Stahl B Radachsen und -lager: Einsatzstahl
C Bremsanlage: Kolben (hartverchromt), Scheiben (legierter Stahl) D Feder-
elemente: Federn (Federstahl), Standrohr (hartverchromt), Kolbenstange (hart-
verchromt) E Lampen: Stahlblech F Lenker: Stahlrohr, verchromt G Fußrasten, Seitenständer: Stahlrohr, lackiert H Tank: Stahlblech tiefgezogen, lackiert
I Rahmen: Stahlrohr, lackiert; Schwinge (Stahl-Hohlprofil, lackiert), Umlenkung
(teilweise Stahlblech-Stanzteile, lackiert) J Verkleidung: Verkleidungshalter aus Stahlprofilen und Stanzteilen, lackiert K Auspuffanlage: Edelstahl L Sekundär-
antrieb: Stahlblech-Stanzteile, gehärtet M Lenkkopf- und Schwingenlager: Einsatzstahl, gehärtet N Schrauben: Edelstahl, Nirosta, teilweise oberflächenvergüteter Stahl

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