Yamaha FZR 1000-Umbau von Brülls total normal

Ein Dinosaurier-Exkrement war nichts dagegen. Nach deftigem Kabelbrand blieb von der FZR nichts weiter übrig als ein großer schwarzer Klumpen verrußten Totalschadens. Für Käufer Uli Brülls aus Mönchengladbach die ideale Basis, um aus einem Plastikbomber ein klassisches Motorrad zu stylen. Also Fragmente glasperlen, sortieren, zusammenpuzzlen. Purist Brülls verkabelte die Elektrik-Komponenten nur rudimentär und dengelte sich beim Bau des Hecks und Schutzblechs fast einen Wolf. Die Unterkonstruktion des Hecks besteht aus sechs Fußrastenanlagen der Yamaha XV 535. Die Bögen wurden aneinandergeschweißt und poliert. Auf dem Soziusplatz befindet sich der selbstgebaute Kühlwasser-Ausgleichsbehälter - optisch eine Synthese aus Flachmann und Farbrolle. Am Bug: Spartanische Alu-Armaturen einer Honda CY50, ein klassischer Bosch-Rundscheinwerfer und ein Sigma-Fahrradtacho, der nachts von einer Aschenbecherbeleuchtung in Szene gesetzt wird. Die Sitzposition: Enduro-like, lediglich der Lenkanschlag stört beim Driften und Drehen. Aber: V-max, bis die Brille drückt. Der kundige TÜV-Sachverständige bewertete die »Sportduro« mit der Haltungsnote sehr gut, einem Stempel und dem Urteil: »obergeil«. Infos unter der Telefonnummer 02161/551806

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