Zelte im Test (Archivversion)

Gruppen-Zelte
Bergans Lavvo M
449,90 Euro, Packmaß 70 x 20 cm, 4,5 kg. 2,80 Meter hoch, 13 Quadratmeter Grundfläche. Unglaublich, wie klein sich das sehr hochwertige, allerdings teure Tipi zusammenpacken lässt. Narrensicher: der Aufbau mit leichter, äußerst robuster Zentral-Steckstange. Das Zelt hielt im Test starkem Regen und Wind zuverlässig stand. Boden und Mosiktotür kosten extra.

Vaude Badawi long
700 Euro, Packmaß 70 x 35 cm, 16,5 kg. Die Luxus-Villa im Camping-Test. Für den Motorradtransport eigentlich zu schwer, aber erstklassig als festes Basislager. Abgetrennte Schlafkabinen sorgen für Privatsphäre, das mittige „Atrium“ mit Stehhöhe dient als regendichter Raum zum Kochen und Klönen. Tisch, Stühle und sogar ein Motorrad passen rein.

Louis Nordkap Tipi
149,95 Euro, Packmaß 85 x 30 cm, 11,5 kg. Bei Sturm und Regen am Nordkap ist das aus günstigen Materialien zusammengesetzte Zelt (anders als das Bergans) vermutlich überfordert. In den Vogesen machte es eine prima Figur. Und fürs Biker-Festival ist das Zelt eine echte Offenbarung. Der Preis sprengt keine Stammtischkasse, deshalb Kauftipp!


Zweimann-Zelte
Polo Zelt 6
39,95 Euro, Packmaß 64 x 20 cm, 2 kg. Simpel im Aufbau, bietet im Vorzelt Platz für Helm und Klamotten, und zwei Menschen müssen sich nicht quetschen. Das Fiberglas-Gestänge und der Plastikboden wirken allerdings billig – das ist nichts für die Ewigkeit. Wer jedoch keine größeren Camping-Ambitionen pflegt, liegt mit dem preisgünstigen Polo-Bestseller richtig.

Robens Green Hawk
299,95 Euro, Packmaß 49 x 18 cm, 3,3 kg. Tolles, perfekt verarbeitetes Tunnelzelt. Steht selbst bei sturmartigen Böen wie eine Eins und lässt keinen Regen ins Innere. Dank erfreulich kleinem Packmaß passt es sogar in den Tankrucksack. Zwei Personen halten es auch auf längeren Reisen in dieser Stoffhütte gut aus. Der Preis geht in Ordnung.

Exped Venus III DLX Plus
569,90 Euro, Packmaß 60 x 26 cm, 5,3 kg. Nicht gerade billig, trotzdem empfiehlt sich der schlau konstruierte Giebeltunnel als Kauftipp, weil er eben alles andere als billig gemacht ist. Das zuverlässige und äußerst geräumige Venus ist ein Tipp für zwei Motorradreisende mit Ziel Schlechtwettergebiet.


Einmann-Zelte
Louis Nordkap Quick
Erect, 49,90 Euro, Packmaß 30 x 15
cm, 2,6 kg. Easy going – verspricht Louis. Dank eines Scharniermechanismus ist die „Mini“-Version in der Tat easy aufzubauen, und ein großer Mensch plus Klamotten finden Platz. Nach heftigem Regen stand allerdings das Wasser im Zelt. Für längere Campingtouren gilt die Empfehlung: „Dont go!“

Salewa Micra
179,95 Euro, Packmaß 40 x 20 x 10 cm, 2,5 kg. Der Hersteller empfiehlt das preislich faire Kleinzelt für Motorradtouren. Zu Recht, für Lonely Rider ein heißer Tipp. Aufgrund farbiger Markierungen kinderleicht aufzustellen, windstabil, regendicht, mit genügend Platz für Helm, Kleidung und Gepäck in der langen Apsis, dazu ein wohnlicher Innenraum – hier passt alles!

Northface Spectrum 23
350 Euro, Packmaß 50 x 16 cm, 1,9 kg. Klein, fein, teuer. Das Leichtgewicht ist ein Hit für kernige Motorrad-Globetrotter, die auf jedes Gramm und jeden Kubikzentimeter im Gepäck achten müssen. Trotz der hauchdünnen Einzelwand hält das Zelt dicht und stellt gerade genug Raum fürs übrige Equipment.

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