10 Tipps für die Finanzierung

Faustregel: Die monatliche Ratenbelastung sollte 15 Prozent des Nettoeinkommens nicht übersteigen.
Die Laufzeit des Ratenkredits sollte grundsätzlich nicht die Nutzungs-dauer des gekauften Gegenstands übersteigen.
Möglichst nicht mehrere Kreditverpflichtungen gleichzeitig eingehen, sonst kann ein Privathaushalt leicht aus dem finanziellen Lot geraten.
Nicht vom erstbesten Werbeangebot locken lassen – immer zusätzlich den Barpreis und weitere Finanzierungsmöglichkeiten checken.
Alle extra Kosten wie etwaige Gebühren für Bearbeitung oder vorzeitige Ablösung des Kredits für das von Ihnen gewünschte Darlehen eingehend prüfen und die Konditionen im Kreditvertrag genau studieren.
Für eine etwaige Bearbeitungsgebühr gilt: Je kürzer die Laufzeit des
Kredits, umso höher wird die monatliche Rate, da die Bearbeitungsgebühr sich auch auf eine geringere Anzahl von Monaten verteilt. Bei annährend gleichem Effektivzins sollten Sie sich für die Bank entscheiden, die bei vorzeitiger Rückzahlung des Kredits die Gebühren anteilsmäßig erstattet.
Sie verfügen über genügend Barreserven? Bei sehr günstigen Finan-
zierungskonditionen (effektiver Jahreszins unter zwei Prozent) überlegen, ob es mehr bringt, das Geld anzulegen.
Für Bekleidung, Zubehör und nötige Ersatzteile empfiehlt sich eine
Finanzierung, wenn die Zinsen unter zehn Prozent liegen.
Um sich bei Arbeitslosigkeit, Unfällen oder Krankheiten gegen Zahlungsunfähigkeit abzusichern, eventuell eine Restschuldversicherung (RSV)
abschließen. Aber aufmerksam das Kleingedruckte lesen, zu welchen Bedingungen die RSV überhaupt greift.
Auf Warnsignale achten: Girokonto etwa dauerhaft überzogen
oder bestehende Zahlungsverpflichtungen bei neuen Kreditverträgen verschwiegen? Dann lieber noch eine Weile weiterträumen.

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