25 Jahre Buell Motorräder Firmenjubiläum eines etwas anderen Motorradherstellers

Buell
"Alles was ich wollte, war eine Rennmaschine, und am Ende hatte ich meine eigene Firma."

Wie viel Erfolg Erik Buell mit seinem Wunsch haben würde, hätte er wohl im Jahre 1983 selbst nicht für möglich gehalten. Vom Traum getrieben ein Motorrad mit sportlichem Anspruch zu fahren, baute der Harley-Mitarbeiter mangels Alternativen sein eigenes Motorrad einfach selbst. Als sein ehrgeiziges Projekt, eine Rennmaschine Namens RW 750, kurz vor der Serienreife stand, wurde die für deren Einsatz von Buell angepeilte Rennserie kurzerhand eingestellt, das Motorrad war überflüssig.
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Es sollte nicht der einzige Rückschlag bleiben, den Erik Buell in der Firmengeschichte wegstecken musste. Nichtsdestotrotz ist das Unternehmen heute besser denn je am Markt positioniert. Rund 180 Mitarbeiter arbeiten inzwischen für Buell in East Troy und fertigen mehr als 11000 Maschinen im Jahr. Zitate wie: "Wir können nur besser sein, wenn wir es anders machen als die anderen" setzt Buell mit oft unkonventionellen Lösungen an seinen Motorrädern um. Jedoch immer, ohne dabei die Qualität aus dem Auge zu verlieren. Eine XB12S stellte dies in unserem 50000 Kilometer Dauertest (MOTORRAD 25/2006) eindrucksvoll unter Beweis.

Auch in Zukunft sollen Buell Motorräder mit ungewöhnlichen Lösungen den Markt bereichern. Eine Teilnahme am technologischen Wettrüsten anderer Hersteller wird nicht angestrebt, vielmehr steht die Entwicklung charakterstarker Maschinen mit sportlicher Note weiter im Vordergrund. Die 1125 R hat da sicherlich die richtige Richtung eingeschlagen. MOTORRAD gratuliert und freut sich auf die nächsten 25 Jahre.

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