9. Platz Suzuki GSX-R 1000

Sind wir nicht alle kleine Helden?

Die ganze Breite der motorradmäßigen Befindlichkeiten zeigt nichts deutlicher als die Platzierung der Suzuki GSX-R 1000 unter den zehn bestverkauften Motorrädern. Werden hier nicht selten Vernunft, Wirtschaftichkeit und Augenmaß als Argumente angeführt, gilt in diesem Fall nur eins: die schiere Macht. Nominell 160 PS – dieser Wert erhebt die GSX-R über alle anderen aus der Sportfraktion – und beschert neben unzähligen Adrenalinschüben auch einen Platz ganz vorn auf dem Boulevard der Eitelkeiten, weil sich angesichts von federleichten 201 Kilogramm inklusive Treibstoff ein Leistungsgewicht ergibt, welches zu zähmen nur mündigen Fahrern gelingt.Zum Glück hat Suzuki Vorkehrungen getroffen, um die Sache leichter zu machen. Das ultrastabile Fahrwerk gehört dazu, neutral, aber nicht übertrieben handlich, damit es beruhigend auf den Fahrer einwirkt und ihn vor unbeabsichtigten Manövern schützt. Und eine Bremsanlage, die Schreckbremsungen angesichts unerwartet früh auftauchender Kurven gerne verzeiht und erst mit andauerndem Bremsdruck ihre wahre Leistungsfähigkeit offenbart.So gerüstet, gibt die große GSX-R dann auch im Alltagsbetrieb eine gute Figur ab, ohne dass der Glanz der Rennstrecke verblasst. Im Gegenteil: Der strahlt immerzu auf ihren Fahrer ab.

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