Abrupt, die Zweite (Archivversion)

Abrupt, die Zweite

Die Symptome kannten eingefleischte Suzuki GSX 1300 R-Testfahrer nur zu gut, die Einträge ins Fahrtenbuch der Hayabusa lauteten denn auch gleich: »Kupplung setzt schlagartig und mit metallischem Geräusch ein.« Ende September 1999 (siehe auch Testprotokoll Heft 22/1999) musste die Dauertest-Kandidatin wegen dieses Krankheitsbilds außerplanmäßig in die Werkstatt. Nun, keine 6000 Kilometer später, kränkelte der bärenstarke Sporttourer erneut. Der Grund für die schlechte Dosierbarkeit: die Servoeinheit, welche die Bedienung der Kupplung erleichtern soll. Wenn das Motordrehmoment ansteigt, verstärkt ein Mitnehmer mittels dreier Klauen über Rampen die Anpresskraft der Kupplungslamellen. Weil jedoch die Klauen ausgeschlagen waren klemmte die Servoeinheit ab und an. Die Folge: das abrupte Einsetzen der Kupplung. Suzuki ersetzte die Servoeinheit und die Kupplungsfedern (Materialwert 271,70 Mark) kostenlos auf Garantie.
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Suzuki GSX 1300 R Hayabusa: Kupplungsprobleme (Archivversion) - Feinkost

Öhlins möchte helfen. Auch Yamaha R1-Fahrern. Deshalb probierte MOTORRAD die Öhlins-Gabel für Yamahas Supersportler auf der Rennstrecke aus. Die 4675 Mark teure Up-Side-Down-Gabel, deren Tauchrohre mit Titannitrit beschichtet sind, bietet ein feineres Ansprechverhalten und einen weiteren Einstellbereich der Dämpfung als die 3312 Mark teure Original-Gabel. Sie harmonierte in punkto Abstimmung allerdings nur befriedigend mit dem Original-Federbein der R1. Besser klappte es mit dem 1829 Mark teuren voll einstellbaren Öhlins-Federbein. Infos unter 08669/848-200.

Suzuki GSX 1300 R Hayabusa: Kupplungsprobleme (Archivversion) - Dauerbrenner

Winterzeit, Motorradzeit? Na klar, meint MOTORRAD-Mitarbeiter Harry Biehl – und brauste mit der Dauertest-BMW K 1200 RS nach Südspanien. Biehls Bilanz nach gut 6500 Kilometern: Komfort gut, Fahrwerk soft, aber auch bei voller Zuladung stabil, Spritverbrauch durchschnittlich acht Liter. Zurück in Deutschland kontrollierte eine BMW-Fachwerkstatt vorsichtshalber das Kühlsystem, weil die Kühlwassertemperatur in Spanien zeitweise stark erhöht war. Ein Fehler war nicht feststellbar. Daneben stand ein Wechsel der Bremsbeläge und der Reifen vorne und hinten an.

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