Alpen-Masters, Teil 2 (Archivversion) Höhenrausch

Alpen-Masters, zweiter Teil: Zunächst muss geklärt werden, wer es bei den Big Bikes und Enduros/Funbikes ins Finale schafft. Und dann gilt es: Welcher von den sechs Finalisten erringt dieses Jahr den Titel „König der Alpen“?

Es ist, als ob du in eine andere Welt eintauchst. Vergiss die endlosen Geraden, die langen Lkw-Schlangen und Blechlawinen. In den Alpen ist alles anders. Dort findest du abseits der Hauptverkehrswege Ruhe – und Kurven sowie Fahrspaß ohne Ende. Ganz nebenbei wird noch eine grandiose Kulisse geliefert. Aus diesen Gründen zog und zieht es Generationen von Bikern aus ganz Europa in die Alpen. Auf den Pässen palavern italienische Supermoto-Heizer mit schwedischen Cruiser-Fahrern, französische Knieschleifer mit norddeutschen Gore-Tex-Tourern. Und ihren Spaß haben dort alle.

Den hatte auch das MOTORRAD-Testteam, das in den Alpen eine gute Woche lang 20 aktuelle Maschinen aus fünf unterschiedlichen Kategorien testete. Und zwar bereits zum vierten Mal. Wie in jedem Jahr bewerben sich überwiegend neue Maschinen um den Gruppensieg. Mit Ausnahme des Alpenkönigs darf ein Modell nicht wiederholt teilnehmen, es sei denn, es gab entscheidende Modellpflegemaßnahmen oder wichtige technische Änderungen.

Nach den Allroundern, Sportlern und Tourern/Sporttourern in MOTORRAD 16/2008 treten in dieser Ausgabe die beiden letzten Gruppen an. Anschließend treffen sich die fünf Sieger der Vorrunde plus der Titelverteidiger zum großen Finale auf einer gut 300 Kilometer langen Runde mit dem Col d lIseran als Höhepunkt. Im Gegensatz zu Vorrunde zählen hier nicht mehr Punkte, sondern das individuelle Urteil der sechs internationalen Tester.

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