Aprilia (Archivversion)

Kaum hat die Konzernspitze
von Piaggio – der neue Eigner von Aprilia – 100 Millionen
Euro Entwicklungsbudget bis
zum Jahr 2008 bewilligt, schon überschlagen sich die Ankündigungen, Informationen und Gerüchte neue Modelle betreffend.
Angesichts hervorragender Verkaufszahlen von Mittelklasse-
Motorrädern in Europa haben die neuen Chefs von Aprilia erklärt, mit eher sportlichen Maschinen in dieses Segment einsteigen
zu wollen. Dieses wird jedoch nicht in erster Linie dazu führen,
dass Straßenmotorräder mit den zierlichen V2-Triebwerken der RXV/SXV 450/550 gebaut werden. Eher schon zu Modellen, die auf Vorentwicklungen anderer Marken innerhalb des Piaggio-Konzerns basieren. Wie die Gilera Ferro, eine Studie, die 2003 auf der Messe in Mailand gezeigt wurde. Angetrieben wird sie von einem recht einfach aufgebauten V2 mit 850 cm3 Hubraum. Sie würde auch zu der hinter vorgehaltener Hand geflüsterten Information passen, dass Aprilia ein Automatik-Motorrad baut. Denn die Studie ist mit einem Getriebe ausgestattet, das wahlweise Schalten per Fuß, per Knopfdruck mit der Hand oder vollautomatisch erlaubt.
Zum neuen Vorzeige-Sportler von Aprilia ist zu sagen, dass der 1000er-V4 sich ziemlich sicher gegen die Reihenmotorvariante durchgesetzt hat. Zugleich kann MOTORRAD eine Zeichnung
anbieten, die dem Design der Maschine wohl näher kommt als
im letzten Heft.

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