Aprilia ETV 1000 Caponord ABS (VT) (Archivversion)

BMW: Teleskopartig lassen sich die völlig neu konstruierten Systemkoffer per innen liegendem, leicht zu bedienendem Hebel in der Breite variieren; um je 8,5 Liter Volumen unterscheiden sich beide Stufen. Dass sie selbst ausgezogen
das schmalste System bilden, spricht für die perfekte Anpassung ans Rahmenheck und das filigrane Trägersystem. Friemelig ist das Abnehmen der Kunststoffboxen, doch die Deckel sind einfach zu bedienen. Die Aussparungen für den Schalldämpfer im linken Koffer zerklüften diesen und machen ihn weniger nutzbar als jeden anderen im Vergleich.
Aprilia und Honda: Die Kofferdeckel sind edel, aber kratzempfindlich in Fahrzeugfarbe lackiert, ihre Rückseiten und Trägersysteme gut an die Fahrzeughecks mit ihren ovalen Schalldämpfern angepasst. Beide Koffertypen sind recht einfach in der Bedienung und bunkern je einen Integralhelm. Die Gepäckabteile an der Aprilia setzen in großer Schräglage auf und werden dann übel angeraspelt.
KTM: Super einfach lassen sich die Gobi-Koffer von Hepco & Becker an- und abhängen, sind aber nach der Suzuki
das zweitbreiteste System. Dabei schlucken die stabilen Toplader keinen Integralhelm. Ihre Deckel können zum Be- und Entladen mittels Sperr-Riegel arretiert werden.
Suzuki: Variabel zeigen sich die Kappa-Koffer der V-Strom. Sie können dank identischer Dreipunktbefestigung links wie rechts oder sogar als Topcase montiert werden. Wegen ihrer großen Länge fassen sie sogar je zwei kleinere Integral-
helme. Allerdings baut das Set breiter als jedes andere, Tribut an die beiden plumpen, runden Schalldämpfer.

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