Aprilia MX 125 Supermoto (VT) (Archivversion) Honda XR 125 L

Vmax: 102 km/h +++ Preis: 3070 Euro +++ Viertakter

Motor und Getriebe: Ein sympathischer, wohlerzogener Softie, der XR-Single. Gleichmäßig, ohne Einbrüche oder besondere Temperamentsanfälle durcheilt er sein Drehzahlband und läuft und läuft. Ein in Freud und Leid emotionsarmes Triebwerk.
Fahrwerk und Bremsen: Die XR ist so weich gefedert und so lasch gedämpft, dass sie als Musterbeispiel eines
nur vordergründig komfortablen Fahrzeugs taugt. Denn sobald das Geläuf rauer wird, sind die Federwege rasch aufgebraucht, und dann wird’s erst richtig hart. Mit Sozius geht die Feder hinten schon im Stand auf Block.
Homöopathisch wirkend, aber standfest präsentieren sich die Bremsen.
Sonstiges: Neben der Derbi, der Kymco und der Suzuki bietet auch die
XR einen Gepäckträger und beweist damit ihren Sinn fürs Praktische. Der
Tacho im spartanischen Cockpit ist
der genaueste von allen. Und der Preis ist schlicht eine Wucht; kurios nur, dass die modernere CBR 125 mit
ihrem wassergekühlten Motor noch weniger kostet.
Fazit: Die Performance der XR könnte man mit gezielter Federungs- und Dämpfungsstraffung enorm und in
alle Richtungen verbessern. Auf der Straße, offroad und beim Fahren zu zweit. Dank des günstigen Preises bleibt sogar finanzieller Spielraum für vernünftiges Fahrwerkstuning.

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