Aprilia MX 125 Supermoto (VT) (Archivversion) Cagiva Mito 125

Vmax: 113 km/h +++ Preis: 5200 Euro +++ Zweitakter

Motor und Getriebe: Der Aprilia-Zweitakter ist besser, weil elastischer und leistungsstärker als der Cagiva-Motor. Dieser läuft auch rauer und beim Lastwechsel etwas weniger geschmeidig. Dennoch ein spritziges Triebwerk, dessen Drehmoment über ein leicht zu schaltendes Getriebe übertragen wird. Der Verbrauch ist ein wenig geringer als bei der Aprilia.
Fahrwerk und Bremsen: Die Durchmesser von Gabelrohren und Vorderradachse, sowie die Dimensionierung der Gabelbrücken sind bei der Mito wie bei der legendären Ducati 916, auch die Schwinge geriet sehr steif. Kein Wunder also, dass das Fahrwerk mit 15 PS geradezu unterfordert ist. Leichte Fahrerinnen und Fahrer beurteilen die Abstimmung der Federelemente, vor allem hinten, als etwas zu hart. Was die Bremsen der Mito können, finden alle gut.
Sonstiges: Eine extrem sportliche, nach vorn orientierte Sitzposition müssen Mito-Fahrer abkönnen – und Mito-Mitfahrer leiden auf der hinteren Minibank erst recht. Wenigstens meistert die Federung den Soziusbetrieb souverän. Guter Scheinwerfer.
Fazit: Teures, edles Faszinationsgerät. Nur auf der Rennstrecke lässt sich ausnutzen, was das Mito-Fahrwerk kann. Dank der extremen Sitzposition ziemlich elternsicher. Es sei denn, der Vater war Rennfahrer.

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