Aprilia Pegaso 650 i.e. (VT) (Archivversion) Das gibt’s auch noch

Zu wenig Abenteuer, zu wenig Wüstensand oder Gebirgsgeröll? Zumindest von Aprilia und BMW werden Einzylinder-Fans mit Offroad-Varianten der Standardmodelle bedient. So bietet Aprilia seit kurzem die Pegaso als Tuscany-Tibet-Raid-Version an. Neben der schrillen Lackierung wird die »Tibet« mit höherer Scheibe, Alu-Topcase und mehr Bodenfreiheit geliefert, weil Gabel (25 Millimeter) und Federbein (20 Millimeter) länger sind. Der Federweg erhöht sich hingegen nur vorne, und zwar um fünf Millimeter, der Preis um 500 Euro.Eine ähnliche Politik verfolgt BMW mit der »Dakar«. Allerdings besitzt diese mit 210 Millimetern vorne und hinten gegenüber der zivilen GS (170/165 mm) auch längere Federwege. Dazu kommt eine größere Sitzhöhe (900 zu 810 Millimeter) und eine Verkleidungsscheibe. Und ein 21- statt des 19-Zoll-Vorderrads sowie grobstolligere Reifen. Aber eben auch einen um 500 Euro höheren Preis.Eher auf die Belange der Straßenfahrer getrimmt ist Kawasakis KLE 500. Der Exot, bereits seit Achtzehnhundertwindsturm im Programm, hat immer noch diesen Parallel-Twin mit nominell 48 PS (eine 34-PS-Version wird ebenfalls angeboten), der schon im vergangenen Jahrtausend nicht mehr ganz frisch war. Aber mit 5435 Euro hat die KLE auch einen Kampfpreis, der aufhorchen lässt.

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