Aprilia RS 1000: Erlkönig-Fotos (Archivversion) Aprilia

Obwohl die Aprilia RS 1000 bereits am 15. September 1997 auf der Mailänder Motorrad-Messe der Öffentlichkeit präsentiert werden soll, hüllen sich die Italiener in Schweigen. Dürfen sie ruhig. Denn die Erlkönig-Fotos, die MOTORRAD zugespielt wurden, sind beredt genug. Darauf ist zu erkennen, daß der Alu-Rahmen des Supersportlers in Konstruktion und Abmessungen dem Fahrwerk der RS 250 ähnelt. Auch die Schwinge sieht dem 250er Bauteil zum Verwechseln ähnlich. Vorn spurt eine Upside down-Gabel, und die Bremsen stammen von der Firma Brembo. Mit unter 200 Kilogramm Trockengewicht und einem Radstand von 1405 Millimetern stößt die Aprilia in die Regionen einer CBR 900 vor. Unter der Vollverkleidung des Supersportlers verbirgt sich ein 60-Grad-V2-Motor mit 1000 cm³ Hubraum, dessen Gemischaufbereitung eine Einspritzanlage von Nippondenso übernimmt. Die beiden Zylinderköpfe arbeiten mit je vier Ventilen. Jüngsten Gerüchten zufolge bringt die offene Version im Serientrimm 120 PS auf die Straße. Anders als beim Prototyp werden die Abgase nicht durch einen Endtopf aus Stahl geblasen, sondern durch ein doppelrohriges Kohlefaserteil. Bereits im Frühjahr sollen die ersten Maschinen im Laden stehen. Preis: irgendwo zwischen 20 000 und 25 000 Mark.

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