Aprilia RS 250 (GK) (Archivversion)

Die Leidenschaft zur Aprilia RS 250 wird durch Kolbenschäden auf eine harte Probe gestellt.

9000 Kilometer hatte ich Riesenspaß. Die Freude wurde allerdings getrübt, als Kolben und Zylinder durch zerriebene Kat-Metallpartikel gefressen hatten. Auch zwei Auslaßschieber zeigten schon beginnenden Verschleiß. Die Schäden wurden auf dem Garantieweg problemlos behoben. Seitdem benutze ich die italiensichen Auspuffbirnen ohne Kat, um solchem Ungemach vorzubeugen.Alex Dech, UntereisesheimNeukauf einer RS 250 Biaggi-Replica im Juli 1997, bis heute 16000 Kilometer. Bei 8000 Kilometern einmal eine kleine Inspektion, Auslaßschieber unverändert gelassen. Gleich beim Neukauf wurden die beiden Auslaßkammerdeckel gegen welche von Suzuki Rennsport (ET Nr. 11240 - 22D40) für 87 Mark ausgetauscht. Die haben einen Ablauf mit Schläuchen und Rücklaufventil, die in einem Auffangbehälter zusammengeführt werden. Inzwischen wurden 1,5 Liter Ölgemischpampe daraus entsorgt, die bei den Originaldeckeln in den Kammern verkokelt wären. Michael Binz, PüttlingenMeine RS 250, Baujahr 1995, erwarb ich mit 8000 Kilometern für 7300 Mark. 10 000 Kilometer weiter habe ich eine Tonne Normalbenzin, einen Kolben, 18 Liter vollsynthetisches Zweitaktöl, sechs Pirelli MTR 02/ 01, fünf Gabeldichtringe, ein Federbein, Lenkkopflager, Bremslichtschalter, Tachoschnecke, Glühlampen, Bremsbeläge, Verkleidungshalter, einen Kickstarter und mal eben 200 Mark Taxigeld verbraten.Christian Hügel, BerlinNach einem Kolbenklemmer mit siebenwöchiger Reparaturdauer mußte etwas passieren. Ich baute das italienische Originnal ohne Katalysatoren an. Mittlerweile hat meine RS 25000 Kilometer ohne weitere Schäden, allerdings mit penibler Kontrolle der Auslaßschieber gelaufen.Meike Börm, Altenholz

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