Aprilia RSW 250 GP-Rennmaschine: Technik (Archivversion) Grand-Prix-Reglement

Trotz der gestiegenen Popularität der mit seriennahen Viertaktern ausgetragenen Superbike-WM bleiben die Straßen-Grand-Prix nach wie vor die sportlich hochwertigste Motorrad-Rennserie weltweit. Traditionell unterteilt sich die GP-Szene in drei Klassen: 125 cm3 (maximal ein Zylinder) in der Aprilia, Honda und die spanische Derbi den Ton angeben; 250 cm3 (maximal zwei Zylinder) mit Aprilia, Honda und Yamaha als Konkurrenten; 500 cm3 (maximal vier Zylinder), wo Honda, Suzuki und Yamaha Siege feiern. Die Gespann-Klasse fiel 1997 aus dem GP-Programm und wird seitdem nur als Weltcup ausgetragen. Ab 2002 plant der Motorradsport-Weltverband FIM, die bisherige 500er-Klasse, die wie alle GP-Klassen ausschließlich mit Zweitakt-Motoren bestritten wird, auch für weitgehend ohne technische Beschränkungen konzipierte Viertakt-Maschinen zu öffnen – selbst wenn Kenner der Rennsportszene sprunghaft steigende Kosten und den Untergang privater oder halboffizieller Teams vorhersagen.

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