Aprilia Shiver (KV) (Archivversion) «Die Shiver wird den Deutschen gut gefallen“

MOTORRAD-Mitarbeiterin Eva Breutel sprach in Bologna mit Aprilia-Chef Ivano Beggio über das neue Motorrad.

Glückwunsch zur gelungenen Überraschung, Signor Beggio. Sind Sie zufrieden?Oh ja. Wir wollten die Shiver hier auf der Bologna Motorshow präsentieren, weil hier eineinhalb Millionen Leute hinkommen. Da sehen wir sofort, wie das Motorrad ankommt. Wann geht die Shiver in Produktion? Das hängt von den Motorradfahrern ab. Wir führen Befragungen durch und werden das Motorrad nur bauen, wenn sie positiv ausfallen, aber auch dann erst 1997. Machen Sie die Befragungen auch in Deutschland?Natürlich. Wir gehen in große Städte und stellen das Motorrad vor. Die Shiver wird den Deutschen gut gefallen, da bin ich sicher. Warum sind Sie da sicher?Weil bei Ihnen große Motorräder mit aggressivem Touch gut ankommen. Siehe auch die Ducati Monster. So ein ausgefallenes Design, ist das nicht riskant?Ich nenne unseren Stil am liebsten mutig. Es gibt natürlich auch ablehnende Reaktionen. Aber wir möchten eben unverwechselbare Motorräder bauen. Wann kommt die angekündigte Sportversion mit 1000 cm3 Hubraum, die Sie in der Superbike-WM einsetzen möchten?Wahrscheinlich zur IFMA in Köln im Herbst 1996. Wir hoffen, daß wir es bis dahin schaffen. Warum dauert das so lange? Sie haben die Shiver doch in nur drei Monaten hingekriegt.An die Sportversionen werden sehr hohe Erwartungen geknüpft. Sie soll schließlich auch im Rennsport eine gute Figur machen. Und deswegen wird sie ganz außergewöhnliche Lösungen bieten, was Sicherheit, Handling und Design anbelangt. Das dauert einfach seine Zeit. Ist mit weiteren Überraschungen zu rechnen - etwa ein großer Tourer von Aprilia?Gut möglich; aber alles kann ich noch nicht verraten.

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