Aprilia Tuono 50/125 (FB) (Archivversion) tuono superlight

Italienische Youngsters haben’s gut: Die können mit einer 50er-Tuono durch die Gegend flitzen.

Auf den ersten Blick sehen sich die 50- und 125-cm3-Version der Tuono zum Verwechseln ähnlich, bei genauem Hinsehen offenbaren sich jedoch einige, teils gravierende Unterschiede. So liegen Bremsen, Kette und Auspuffanlage auf der jeweils anderen Seite, weil bei den verwendeten Motoren der Antrieb einmal rechts (125er) und einmal links (50er) läuft. Im Ge-gensatz zur 125er besteht der Alu-minium-Brückenrahmen der 50er aus zwei Alugussteilen, die im Lenkkopf- und Schwingenbereich miteinander verschraubt sind. Die Ausstattung ist einfacher gehalten, so fehlt dem Cockpit das Mäusekino und die Schwinge ist aus Stahl statt aus Alu.Insgesamt ist das Fuffzgerle noch kompakter als die 125er-Version, die Sitzposition und Fahreigenschaften sind trotzdem nahezu identisch. Für einen ersten Fahreindruck stand ein ungedrosseltes Modell zur Verfügung, stark genug, die Tuono so ratzfatz auf rund 80 km/h zu beschleunigen. Wer zügig vorankommen will, muss fleißig die ebenfalls sechsgängige Schalt-box bemühen. Bremse und Fahrwerk haben die Power jederzeit vollständig und sicher im Griff.Mit ungeregeltem Katalysator erfüllt der Zweitakter mit Ausgleichswelle wenigstens die Euro-1-Norm. Diejenigen, die den Bonsai-Streetfighter bereits in ihrer virtuellen Garage geparkt haben, müssen jetzt jedoch sehr tapfer sein: Der Import nach Deutschland ist derzeit nicht vorgesehen. Che cosa!

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