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Honda CBR 600 F (PC 31) aus dem Dia-Archiv gefischt Hondas Alleskönner

Die Honda CBR 600 F erblickte zur Saison 1987 das Licht der Welt und erfreut sich auch heute noch großer Beliebtheit. Am häufigsten verkaufte sich in Deutschland das Modell PC 31. MOTORRAD hat die schönsten Bilder der CBR 600 F ab Baujahr 1995 aus dem Dia-Archiv gefischt.

Obwohl supersportlich ausgelegt, werden bei der Honda CBR 600 F niemals alltagstaugliche Tugenden vermisst. Konkurrenten konnten sich zwar bei rennsportlicher Gangart vor die Nase der Honda setzen, knickten dafür aber in der Allroundwertung mächtig ein.

Auch MOTORRAD-Redakteur Peter Limmert bescheinigte der Honda CBR 600 F (PC 31) bei der Gebrauchtberatung 2001 in Sachen Alltagstauglichkeit und Fahrkomfort Bestnoten: "Alle Schalter und Hebel liegen ergonomisch an der richtigen Stelle, die Maschine wirkt wie speziell auf den jeweiligen Fahrer zugeschnitten und abgestimmt. Ohne lange Eingewöhnungszeit bewegt der Pilot die handliche, wendige Maschine, als wäre er nie etwas anderes gefahren. Zumal der Vierzylinder die Bewegungen der Gashand unmittelbar bis zirka 5000/min in zunächst eher zurückhaltende Vorwärtsbewegung umsetzt. Um oben hinaus kräftig zuzulegen und bei fünfstelligen Drehzahlen ein Feuerwerk abzubrennen. Auch in Sachen Zuverlässigkeit und Haltbarkeit fährt die PC 31, wie schon ihre Vorgängerin, keine Minuspunkte ein. Interessenten sollten ihr Augenmerk primär auf gewisse Verschleißteile richten."

MOTORRAD hat die schönsten Fotos der Honda CBR 600 F (PC 31) aus dem Dia-Archiv gefischt und in der oben angehängten Bildergalerie gesammelt.

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Foto: markus-jahn.com
Aus dem Dia-Archiv gefischt: Honda CBR 600 F (PC 31).
Aus dem Dia-Archiv gefischt: Honda CBR 600 F (PC 31).

Technische Daten Honda CBR 600 F

Technische Daten Honda CBR 600 F (PC 31)

Motor: Wassergekühlter Vierzylinder-Viertakt-Reihenmotor, zwei oben liegende, kettengetriebene Nockenwellen, vier Ventile pro Zylinder, Tassenstößel, Nasssumpfschmierung, Gleichdruckvergaser, Ø 36 mm, keine Abgasreinigung, Lichtmaschine 340 W, Batterie 12 V/8 Ah, mechanisch betätigte Mehrscheiben-Ölbadkupplung, Sechsganggetriebe, O-Ring-Kette.

Bohrung x Hub 65,0 x 45,2 mm
Hubraum 600 cm³
Verdichtungsverhältnis 12,0:1
Nennleistung 72 kW (98 PS) bei 12.000/min
Max. Drehmoment 63 Nm bei 10.500/min

Fahrwerk: Brückenrahmen aus Stahl, Motor mittragend, Telegabel, Ø 41 mm, verstellbare Federbasis und Zugstufendämpfung, Zweiarmschwinge aus Stahl, Zentralfederbein mit Hebelsystem, verstellbare Federbasis, Zug- und Druckstufendämpfung, Doppelscheibenbremse vorn, Ø 296 mm, Doppelkolben-Schwimmsättel, Scheibenbremse hinten, Ø 220 mm, Einkolben-Schwimmsattel.
Alu-Gussräder 3.50 x 17; 5.00 x 17
Reifen 120/60 ZR 17; 160/60 ZR 17

Maße und Gewichte: Radstand 1405 mm, Lenkkopfwinkel 64,9 Grad, Nachlauf 94 mm, Federweg v/h 130/110 mm, Sitzhöhe* 800 mm, Gewicht vollgetankt* 210 kg, Zuladung* 187 kg, Tankinhalt 17 Liter.

Garantie: zwei Jahre

Service-Intervalle: alle 6000 km

Preis ohne Nebenkosten (1995): 15.990 Mark (8179 Euro)

Aus dem MOTORRAD Dia-Archiv

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