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Rafael Alonso ist Geschäftsführer von Mondial, die jetzt zur Schweizer Firmengruppe Pegaso gehört.

Ist Mondial nach schwachem Start noch zu retten? Natürlich, sonst wären wir nicht eingestiegen. Das Produkt stimmt, wir müssen die Motorräder nur auf die Straße bekommen. Wie wollen Sie das anstellen? Zum einen haben wir die Preise deutlich gesenkt, zum anderen bieten wir nun nicht nur ein Modell, sondern deren vier an. Und natürlich bauen wir das Händlernetz aus, das zum Beispiel in Italien bislang gar nicht existierte. In Deutschland wird unser Importeur Tommy Wagner etwa acht bis zehn Händler haben. Auch wenn Sie die Preise gesenkt haben: Richtig billig sind Ihre Motorräder nicht. Das stimmt, aber wir bieten ja auch ein sehr exklusives Produkt mit Spitzentechnik, das komplett von Hand gefertigt wird. Sie kommen aus der Schweiz. Verlegen Sie den Firmensitz von Mondial dorthin? Nein, Mondial bleibt in Arcore, und zwar sowohl Verwaltung wie auch Produktion. Alles in allem werden dort etwa 20 Beschäftigte arbeiten, dazu kommen noch externe Mitarbeiter, etwa im Bereich Design. Was ist Ihr Ziel mit Mondial? Wir sind eine Finanzgruppe, wir betreiben Mondial nicht als Hobby, wir wollen Geld verdienen. Aus diesem Grund können Sie sicher sein, dass wir auf hohe Qualität und guten Service achten werden. Wann kommen die neuen Modelle? Die Piega (aktueller Preis: rund 24000 Euro, die Red.) bauen wir schon, die anderen drei Modelle kommen im nächsten März zu den Händlern.

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