(Archivversion) Teil 32:<br /><br /> Getriebeabstufung

Moderne Motorräder verfügen über fünf oder sechs Gänge, um den Motor im optimalen Drehzahlbereich halten zu können. Wie viele Gänge ein Motorrad braucht und wie die abgestuft sein sollten, lässt sich nicht allgemein beantworten. Entscheidend ist die
gelungene Abstimmung. Die ist bei einem drehmoment-
starken Cruiser unkritischer als bei einem hubraumschwächeren Sportler mit schmalem Drehzahlband
und hoher Endgeschwindigkeit. Bei dem gerät oft schon
das Anfahren wegen eines langen ersten Gangs zum Balanceakt zwischen Abwürgen und rutschender Kupplung. Im Fahrbetrieb sind die Anschlüsse wichtig, die Motordrehzahl sollte bei jedem Schaltvorgang nicht
zu weit absacken. Der erste Gang ist bei der 1000er-MV recht kurz übersetzt, den großen Drehzahlsprung zum zweiten Gang überspielt sie mit ihrem kraftvollen Drehmoment. Daher gibt es in diesem Kriterium acht von zehn möglichen Punkten.

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