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Xtreme Week

Goldeck, Spittal, Österreich, 15. Februar 2004:
Im Rahmen der ersten European Xtreme Week findet ein Ice-Hillclimb statt. 300 Meter gefrorener Schnee und 89 Prozent Steigung gegen rund 640 Spikes pro Bike und den inneren Schweinehund. Es scheint unmöglich, die für Speedski präparierte Abfahrtstrecke per Motorrad zu erklimmen. Nach dem Training prognostiziert der 31-jährige Thüringer Lars Nonn (Foto), Seriensieger im Hillclimb 2003: »Ist die Strecke total vereist, erklimme ich den Gipfel.« Doch die Sonne ist unbarmherzig. Taut die Piste an. Das Hinterrad gräbt sich bis zu 50 Zentimeter ein. Bei Meter 254 geht definitiv nichts mehr, erreicht von Sieger Dieter Happ. Bei 244 buddelt sich Nonn ein und wird Zweiter
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Martin »Muph« Schenk (rechts) und Milan »Milo” Niks, Österreichs Vorzeige-Freestyle-Motocrosser, im Anflug auf den Eishang. Akustisch begleitet
von Limp Bizkit, Metallica & Co., springen die beiden im Rahmen der Xtreme Week über 25 Meter weit und zwölf Meter hoch in die Herzen der Zuschauer. Milo, seit 2000 dem FMX verfallen, wagt einen Ausblick in die Zukunft des Sports: »In
spätestens zwei Jahren wird es spezielle Bikes
geben. Maximal 70 Kilogramm schwer, die Gabel 360 Grad drehbar, drei Gänge. Hinzu kommen
Tricks in Halfpipes, eine Mischung aus BMX und Skateboard.« Crazy

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»Speed the mountain« – das Motto hatte
2500 Schaulustige nach Spittal gelockt, die ihre Helden auf Speedski, Airboards, Mountainbikes,
Enduros und Crossern bewundern wollten. Eine coole Szene. Sonnenbrillen und Piercings obligatorisch

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