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Zahnausfall

Ohne Anlasser hat auch die Hayabusa keinen Biß

Er lief nur eine einzige Saison, der Anlasser der Dauertest-Hayabusa. Oder besser gesagt, er griff ein. Nach fünf ?? Monaten lief die Sache nicht mehr rund. Weil dieses Adjektiv leider teilweise für die Zähne des Anlasserritzels zutraf. Und rund auf zackig, das greift nur sporadisch. Zumal, wenn auch das Zwischenrad zum Anlasserfreilauf an Karies leidet. Die Folge: Die an und für sich so leistungsbereite Hayabusa mit jetzt knapp 34000 Kilometern musste bereits zum dritten Mal innerhalb von 10000 Kilometern zum unplanmäßigen Boxenstopp in die Werkstatt. Bei Kilometerstand 24900 war die Feder des Steuerkettenspanner mit nicht unerheblichen Folgeschäden (der Zylinderkopf wurde getauscht) gebrochen, und nur 5000 Kilometer später hatte die Servoeinheit der Kupplung den Dienst verweigert, weil deren Klauen ausgeschlagen waren.
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(Archivversion) - Ausgerattert

Kupplung der Ducati ST 4 wieder leise
Ähnlich wie die Suzuki Hayabusa wird auch die Ducati ST 4 zum Dauergat im Testprotokoll, da sie mehr durch außerplanmäßige Werkstattaufenthalte als durch unauffällige Zuverlässigkeit auf sich aufmerksam. Nach der Ventilsteuerung und den Bremsscheiben (im Rahmen der 20 000er-Inspektion wurden sechs Schlepphebel und die beiden vorderen Scheiben getauscht) schlug nur 5000 Kilometer später die Trockenkupplung, die sich akkustisch noch nie zuückgehalten hatte, mit lautstarkem Klappern endgültig Alarm. Der Grund: deutliche Rattermarken an Kupplungskorb und Nabe, dazu eine nicht zu übersehende Gradbildung an den Scheiben. Derartig deformiert, ließ die ohnehin nur mit hoher Handkraft zu bedienende Kupplung auch in der Dosierbarkeit zu wünschen übrig. Außerdem wies der Kupplungskorb auf der Getriebeeingangswelle ein deutliches Radialspiel auf.

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