Aufreibender Job: die Bremsen (Archivversion)

Wie alle Triumph-Modelle genießt auch die Sprint ST lang gestreckte 10000er-Wartungsintervalle. Nur alle 20000 Kilometer liegen Ventilspielkontrolle und turnusmäßiger Wechsel der Zündkerzen sowie von Brems- und Kühlmittelflüssigkeit an. Für die 30000er-Inspektion ist lediglich ein kleiner Wartungsdienst mit dem Wechsel von Motoröl und Ölfilter vorgesehen. Aber vorsichtshalber war in diesem Falle mehr zu tun.

Safety first! Deshalb hat die Dauertest-Sprint für
800 Euro Aufpreis ein ABS an Bord. Bei Kilometerstand 28881 wurden sicherheitshalber die vorderen Bremsscheiben und Bremsbeläge komplett gewechselt. Die alten Scheiben rubbelten bereits seit Kilometerstand 16700. Dennoch lag der gemessene Seitenschlag von 10/100 und 16/100 Millimeter noch innerhalb der zulässigen Toleranz von 30/100 Millimeter.
Bei der Radmontage können zwei minimal unterschiedlich breite Distanzhülsen zu Verspannungen beim Einbau führen, sofern sie vertauscht werden. Im Zweifels-
falle zweimal checken. Einen regelmäßigen prüfenden Blick verlangt auch die Hinterradbremse, fraß sie doch vier Satz Bremsbeläge auf 35000 Kilometern. Manchmal waren die Beläge schon nach 4000 Kilometern
abgefahren – ungebührlich hoher Verschleiß. Ursache war offenbar ein nicht korrekt in der Nut sitzender
äußerer Sicherungs-Sprengring am Radträger. Dadurch lief das Rad um bis zu einem Millimeter aus der Spur.

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