August (Archivversion)

Am Ende steht das Ergebnis, aber das ist bei einem 24-Stunden-rennen wohl nur für die Teams selbst das Entscheidende. Wichtiger: Durchhalten. Das gilt auch für die Zuschauer, die ihre Turns nicht auf, sondern an der Strecke absolvieren. Und einen ganzen Tag lang Tribüne, Partyzelt, Boxengasse, das kann schonschlauchen. Der besondere Reiz der 24 Stunden zeigt sich gerade in den Abend- und Nachtstunden. Wenn die Maschinen reduziert werden zu Lichtpunkten und Klangquellen, der Start bereits lang zurückliegt, das Ziel noch so fern ist.

Max Neukirchner geht in Oschersleben nicht ins Rennen. Er hatte sich schon in Le Mans hervorgetan, ebenso in der Superbike-WM. Suzuki versucht, die Erfolge umzumünzen – mit der GSX-R 1000 Powermax, Erstzulassung auf? Klar, Max. Das Ding auf den deutschen Autobahnen auszufahren dürfte ein schwieriges Unterfangen werden, sind doch viele Abschnitte der rund 12500 Kilometer mittlerweile tempobeschränkt. Beschränkt auch Eva Hermann, die sich für die Autobahnen öffentlich bei den Nazis bedankt. Wo doch schon 1932 die erste eröffnet wurde. Panne, die Dame. Apropos Eva Hermann: Aus dem Verkehr gezogen haben die Ordnungskräfte am Sudelfeld und am Kesselberg reihenweise Motorräder. Das sei eine neue Gangart, mit Rasern umzugehen, hieß es seitens der bayerischen Polizei. Ein Raser ist man für die übrigens schon, wenn man ein Mal 40 oder zwei Mal 25 km/h zu schnell war.

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