Aus dem Dauertest der MZ 1000 S Guten Rutsch

Foto: mps-Fotostudio
Winterzeit – das heißt noch lange nicht, dass der MOTORRAD-Fuhrpark Winterschlaf hält. Die MZ 1000 S hat nach wenigen Monaten bereits 19500 Kilometer abgespult. Den Fahrern gefiel vor allem das gute Fahrwerk, der Zweizylindermotor zeigte bei niedrigen Temperaturen kleinere Macken. So geht zum Beispiel das Gas mitunter recht schwer, was offensichtlich am Gaszug liegt. Die Leerlaufdrehzahl ist hoch und kann nicht per Einstellschräubchen heruntergeregelt werden. Da die Kupplung nicht einwandfrei trennt, kracht es beim Einlegen des ersten Gangs immer laut. Während der Fahrt funktionierte das Getriebe dagegen einwandfrei – bis kürzlich bei schnellem Schalten der Gangwechsel plötzlich nicht mehr gelang. In der Werkstatt stellte sich heraus, dass eine kleine Haltezunge im Schaltmechanismus abgebrochen war. Die Bruchfläche erscheint ziemlich spröde, was auf einen Härtefehler deutet.

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