Aus dem Dauertest: Federung Suzuki 600 Bandit (Archivversion) Voll durchgeknallt

Zu Beginn des 50 000-Kilometer-Tests konnten die Federelemente der 600er Bandit noch einigermaßen überzeugen. Zumindest im gemäßigten Einpersonenbetrieb. Bei sportlicher Fahrweise allerdings schlug die Gabel schon mal durch, und unter der Last einer doppelköpfigen Reisegruppe stieß auch das hintere Federbein an seine Grenzen. Heute, nach knapp 30 000 Kilometern, reichen Solodarbietungen auf dem Parkett zweitklassiger Landstraßen aus, um Gabel und Federbein komplett aus dem Takt zu bringen. Also bekam die Marathon-Bandit kürzlich einen Satz White Power-Federelemente spendiert. Die progressiv gewickelten Gabelfedern (169 Mark, ein Liter Gabelöl 24,90) warten mit wesentlich mehr Reserven auf, halten harten Bremsmanövern auf welligen Strecken selbst unter Doppelbelastung stand. Und das Federbein, in Zugstufe und Federvorspannung verstellbar, ist durch nichts in die Knie zu zwingen. Mit 180 Kilogramm Zuladung brettert die 600er über jedweden Rübenacker, ohne auch nur einmal durchzuschlagen. Freilich bleibt abzuwarten, wie sich die White Power-Komponenten auf Dauer machen. Doch bis zum Testende sind´s ja noch 20 000 Kilometer. Bezugsadresse: Wilbers Products GmbH, Alfred-Mozer-Straße 64, 48527 Nordhorn.

Artikel teilen

Anzeige

Aktuelle Gebrauchtangebote