BASt-Studie (Archivversion) Kiffen und Fahren

Wer regelmäßig Marihuana raucht und im Straßenverkehr bekifft erwischt wird, verliert seine Fahrerlaubnis. Gelegentliche Konsumenten dürfen sie unter Umständen behalten. Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) hat jetzt untersucht, wie sich der Konsum auf das Verkehrsverhalten auswirkt. Ergebnisse: Es gibt keinen Zusammenhang zwischen der Höhe der THC-Konzentration im Blut und der Verkehrsauffälligkeit. Eine Unterscheidung zwischen gelegentlichen und regelmäßigen Konsumenten ist nicht sinnvoll, da bei Dauer-Usern keine stärkeren Leistungsdefizite nachzuweisen sind. Die Trennung von Konsum und Fahren sei das entscheidende Kriterium, so die BASt.

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