Beschleunigung (Archivversion)

Geht es um die positive Beschleunigung, liegen die Werte für Landstraße und Rennstrecke Kopf an Kopf. Beispiel Honda: Die durchschnittliche Beschleunigung liegt bei 3 m/s2. Trotzdem markiert sie mit 9 m/s2 auf der Rennstrecke den absoluten Spitzenwert. Aber nur an einer Stelle, an der die Übersetzung des zweiten Gangs perfekt passt. Anders bei der ZX-12R: Die Macht des Motors schiebt die Grüne in jedem Gang nach vorn, während die R6 speziell auf dem Rundkurs an ihrer Leistungsgrenze fährt.Beim Bremsen verkehrt sich die Sache. Zumindest, wenn es um den Spitzenwert auf der Landstraße geht. Hier liegt die R6 mit 6,9 m/s2 vorne, gefolgt von CBR, ZX-12R und GSX-R. Im Mittel verzögern alle annähernd gleich mit 3,0 bis 3,3 m/s2. Auf der Rennstrecke liegen alle Werte deutlich höher. 12,1 m/s2 legt die Kawa mit langem Radstand und günstiger Gewichtsverteilung vor, die CBR immerhin noch 10 m/s2, während es die Fahrer bei der schlecht dosierbaren Anlage der GSX-R bei nur 8,5 m/s2 belassen. So verliert die Suzuki auch beim Mittelwert, der mit 4,5 m/s2 aber immer noch deutlich über dem Landstraßenwert liegt.

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