Besichtigung (Archivversion)

Bei der alten „F“ bis 1997 werden des Öfteren ein schlechtes Kaltlaufverhalten und ein hoher Ölverbrauch bemängelt. Das Kaltlaufverhalten erfordert viel Choke-Einsatz mit entsprechender Über-fettung des Gemischs, daraus resultierende Verbrennungsrückstände können unter Umständen die Schmierung der Kolben beeinträchtigen. Beim MOTORRAD-Langstreckentest war zumindest ein deutlicher Kolbenverschleiß zu erkennen. Nockenwelle und Getrieberäder hinterließen nach 40000 Kilometern ebenfalls keinen guten Eindruck. Die penible Ventiljustage ist Profisache, sonst drohen teure Folgeschäden. Ein Liter Öl auf 1000 Kilometer ist beim alten Typ GR 78 A durchaus normal, der Pegel sollte stets unter strengster Beobachtung stehen. Bei den neueren Typen AK und WVAK sind keine typischen Schwachstellen bekannt, generell gilt es jedoch, auf Kratzer und Schrammen an der Plastikverschalung zu achten, die auf einen unfreiwilligen Bodenkontakt hindeuten. Ein lückenloses Service-Heft ist wünschenswert.

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