Bestenliste: Sportmotorräder (Archivversion) MOTORRAD-Bestenliste

Die »Top 66« der 1000-Punkte-Wertung – wenn’s um kompromisslose Sportlichkeit geht.

ABS, Soziustauglichkeit, Sicht nach vorn und hinten – pah! Brennen will ich, fliegen, schalten, drehen..., genau das erleben, was Stefan Kaschel ab Seite 50 beschreibt: einer PS-Feile die Sporen geben, dass die Welt aus den Fugen knallt. Was interessieren da Reichweite, Zuladung und königlich-bayrischer Sitzkomfort? So oder ähnlich denken etliche Motorradler, die sich für Bikes vom Schlag einer Kawasaki ZX, Suzuki GSX-R oder Yamaha YZF entschieden haben. Und zuweilen machen sie in Leserbriefen ihrem Ärger Luft, wenn »irgendeine Schüssel« den Sieg nach Punkten kassiert, nur weil sie etwa mit Verbundbremssystem, Gepäckträger oder niedrigen Abgaswerten anrückt.
MOTORRAD kann solche Verstimmungen verstehen, wird
allerdings nicht mürbe, darauf hinzuweisen, dass die 1000-Punkte-Wertung ungezählte Möglichkeiten für individuelle An-
forderungsprofile offen lässt: Wirtschaftlichkeit und Umwelt sind Ihnen egal? Okay, orientieren Sie sich an der Eigenschaftswertung, die ausschließlich das »maschinelle Potenzial« eines Modells beurteilt. Oder gehören Sie zu den oben erwähnten Kaschels dieser Welt? Dann machen Sie’s wie wir beim Erstellen unten stehender Liste – picken sich einfach die sportlich relevanten Kriterien heraus: Topspeed, Beschleunigung, Handlichkeit, Stabilität in Kurven und Lenkpräzision addiert mit Fahrwerksabstimmung solo, Schräglagenfreiheit, Bremsdosierung, Verzögerung und Bremsstabilität macht maximal 290 Punkte. Und schwups – landet etwa eine Ducati 999 S auf Platz sechs, und eine BMW R 1100 S fliegt unter den »Top 66« raus.

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