Bikes für 999 Euro und die Folgen - Teil 6 (Archivversion) Endspurt

Die Tage der vier 999-Euro-Bikes im MOTORRAD-Fuhrpark sind gezählt. In Kürze werden sie verkauft. Zuvor noch mal eine Bilanz der jüngsten Ereignisse.

Nach dem Härtetest in den Alpen (siehe MOTORRAD 18/2007) ist für die 999-Euro-Motorräder wieder etwas Ruhe eingekehrt. Wunden werden versorgt, etwa der durchgebrochene Auspuff der FJ 1100 geschweißt, und Wartungsarbeiten erledigt. Nebenbei laufen alle vier Maschinen weiterhin fleißig im Dauertestfuhrpark mit und werden gern für die Fahrt nach Hause oder einen Wochenendtrip genommen. Der Respekt vor den »alten Gurken« ist seit der Alpentour merklich gestiegen – auch die letzten Skeptiker unter den Kolleginnen und Kollegen sind in der Zwischenzeit von deren Zuverlässigkeit überzeugt, mit Ausnahme der FJ vielleicht. Zugegeben, zu schrauben gibt es, wenn man will, immer eine Kleinigkeit, doch echte Pannen sind die absolute Ausnahme. Und die bleiben einem auch bei vielen Neumaschinen nicht erspart. Mit einem Unterschied: Sie lassen sich bei den Oldies leichter beheben, da die Technik noch nicht völlig von Elektronik beherrscht wird. Sicher einer der Gründe, weshalb viele Motorradfans auf der Suche nach einer Gebrauchten gern zu etwas »reiferen« Modellen greifen – schließlich lassen sich bei dieser Gattung die meisten Probleme von einigermaßen versierten Hobby-Bastlern selbst beheben. Abgesehen davon, dass man außer am Kaufpreis auch an den zu er­wartenden Folge­kosten für Werkstattaufenthalte spart, macht es einfach Spaß, an seinem Motorrad zu schrauben und die kleinen und großen Defekte selbst wieder in Ordnung zu bringen. In diesem Sinne: ein Hoch auf un­sere Gebrauchten! Hek

Was es bislang von den 999-Euro-Bikes zu berichten gab, erfahren Sie in den MOTORRAD-Ausgaben 8, 9, 12, 15 und 18/2007. Den Verkauf und die neuen Besitzer präsentieren wir in MOTORRAD 24/2007.

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