Bilands "Futuro" Schneller als Mick?

20 Jahre lang hielt Rolf Biland den Gespannsport mit technischen Revolutionen in Atem, und die Glut innovativer Leidenschaft ist auch zwei Jahre nach seinem Rücktritt noch nicht erloschen. Denn bald beglückt der 47jährige die Welt des Motorsports mit einer autoartigen Neuentwicklung, die wegen der engen Spur der beiden Hinterräder an ein Dreirad und damit an das große Erbe des siebenfachen Weltmeisters erinnert. »Beim Gespann nervt der Mangel an Traktion aus engen Kurven. Doch mit dieser Konstruktion geht´s überall voran - selbst wenn ich mit dem Vorderrad über eine Bordsteinkante abkürze, habe ich hinten immer noch Grip«, schwärmt Biland. »Wegen der engen Hinterradspur können sich die Fahrzeuge im Nahkampf nicht verhaken. Sie werden im Formationsflug wie beim Speedway durch die Kurven driften.« Mit käuflichen Viertaktern könnten die »Futuro«-Studien in Zukunft im Rahmenprogramm der Formel 1 mitfahren. Für sich selbst hat Biland den 200 PS starken Swissauto-V4 einbauen lassen. »Doohans Rundenzeiten werden fallen«, kündigte er an. Und wenn nicht, so Biland, taugt die Futuro immer noch dafür, »bei Tests für Luca die Strecke sauberzufegen...“

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