Billig-Bikes im Handel? (Archivversion) Warum bei Profis selten ein Schnäppchen zu machen ist.

Händler unterliegen der Gewährleistungspflicht und stehen mindestens ein Jahr lang für Mängel gerade. In diesem Zeitraum müssen sie nachweisen, dass ein auftretender Mangel bei der Übergabe an den Käufer nicht bestanden hat. Deshalb überprüft der Händler die angebotene Gebrauchte gründlich. Technik-Check, Probefahrt und vor dem Wiederverkauf meist eine gründliche Reinigung. Das alles kostet Zeit, ergo Geld. Sind außerdem wichtige Teile wie Reifen oder Bremsbeläge verschlissen, tauschen seriöse Anbieter diese Teile lieber vorher. Eine Befragung ergab, dass Händler in jede Maschine zwischen 300 und 700 Euro investieren. Soll die Gebrauchte um 1000 Euro – und dann noch mit Gewinn – weiterverkauft werden, können Händler beim Ankauf für topgepflegte Exemplare kaum mehr als 500 Euro bieten. Für so kleines Geld trennen sich allerdings nur wenige Besitzer von ihrem Schmuckstück.

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