Im Studio: Die Bimota SB3 die 1979 als erstes Exemplar vom Band lief.

Hersteller Bimota steht vor dem Verkauf Schweizer Firma will Bimota übernehmen

Der italienische Kleinserien-Hersteller Bimota steht kurz vor dem Verkauf an ein Schweizer Unternehmen. Der Firmensitz wird nach Auskunft des Werks aber in Rimini bleiben.

Foto: Breutel

Mit dem Verkauf von Bimota soll auch eine neue Strategie einhergehen: Anders als in den letzten zehn Jahren werden künftig nicht ausschließlich Ducati-Motoren, sondern auch Antriebe anderer Hersteller als Basis für die veredelten Versionen der Italiener dienen.

Der erste Schritt in diese Richtung ist bereits gemacht: Auf der Mailänder Motorradmesse EICMA wird im November ein Bimota-Renner auf Basis des sportlichen BMW-Vierzylinders präsentiert.

Bimota wurde vor 40 Jahren von Massimo Tamburini mit zwei Partnern gegründet und widmete sich damals vornehmlich der Fahrwerksveredlung japanischer Motorräder. In den 90er-Jahren geriet die Marke in die Krise, es folgten zahlreiche Besitzwechsel und 2001 schließlich die Pleite mit anschließender Versteigerung.

Seither gehört Bimota dem Mailänder Unternehmer Roberto Comini, unter dessen Leitung sich eine kleine Crew von engagierten Technikern allmählich zum Erfolg zurückarbeitete. Nun gibt Comini Bimota ab; bei wem es sich um den neuen Besitzer handelt, soll in den nächsten Tagen bekannt gegeben werden.

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