Bitumen-Prozess Max Peter Knoblach (Archivversion) Im Bereich der öffentlichen Hand wird nicht gepokert

Vor dem Oberlandesgericht Nürnberg ging die Berufungsverhandlung im Fall Knoblach gegen Freistaat Bayern in die zweite Runde. Die Beweisaufnahme wurde neueröffnet. Denn nach allen Verhandlungen war bislang eine Frage offen geblieben: Wie schnell war Max Peter Knoblach wirklich, als er stürzte und sich schwerste Verletzungen zuzog? Zu schnell, meint das Land. Und ging in Berufung. Weil es nicht bereit war, die Entscheidung der ersten Instanz zu akzeptieren. Dass es nämlich seine Aufsichts- und Verkehrssicherungspflicht vernachlässigt habe, zu 50 Prozent Schuld sei an dem Unfall, der Knoblach zum Pflegefall machte. Gegen Ende der Sitzung stritt man nicht mehr um die 50 Prozent, da ging es nur noch ums Geld.

Vor dem Oberlandesgericht Nürnberg ging die Berufungsverhandlung im Fall Knoblach gegen Freistaat Bayern in
die zweite Runde. Die Be-
weisaufnahme wurde neueröffnet. Denn nach allen Verhandlungen war bislang eine Frage offen geblieben: Wie schnell war Max Peter Knoblach wirklich, als er stürzte und sich schwerste Verletzungen zuzog? Zu schnell, meint das Land. Und ging
in Berufung. Weil es nicht bereit war, die Entscheidung der ersten Instanz zu akzeptieren. Dass es nämlich seine Aufsichts- und Verkehrssicherungspflicht vernachlässigt habe, zu 50 Prozent Schuld sei an dem Unfall, der Knoblach zum Pflegefall machte. Gegen Ende der Sitzung stritt man nicht mehr um
die 50 Prozent, da ging es nur noch ums Geld.

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