BMW baut Bikes in Thailand F 800 R zunächst nur für asiatischen Markt

BMW startet Motorradbau in Thailand. Die F 800 R ist als Mittelklasse-Naked Bike für den wachsenden Markt in Thailand gedacht. Im selben Werk entstehen seit 2000 schon BMW-Autos.

Foto: BMW

Seit 2000 baut BMW in seinem Werk in Thailand bereits Autos, ab sofort entsteht südlich von Bangkok auch die unverkleidete F 800 R. Das gab der Münchner Konzern am Dienstag, 26. November, bekannt. In der Mitteilung heißt es einschränkend, dass die im Werk Rayong, das 290 Mitarbeiter beschäftigt, montierten Maschinen „zunächst exklusiv für den wachsenden Markt in Thailand“ gedacht seien.

Außer in Thailand montiert BMW noch in Manaus, Brasilien, Motorräder im Ausland. Am Amazonas entstehen BMWs nach dem Prinzip „Completely-Knocked-Down“ (CKD). Sie werden als Teilesätze, also komplett zerlegt, angeliefert, mit regionalen Komponenten ergänzt und anschließend aufgebaut. Das BMW-Werk in Rayong/Thailand wird auf einer Website des Konzerns ebenfalls als CKD-Werk bezeichnet.

Im rund 30 Kilometer nördlich von Rayong gelegenen Choni Buri produziert auch Triumph Motorräder. Anders als BMW fertigt Triumph dort jedoch nicht nach der CKD-Methode, sondern stellt inklusive der Motoren sämtliche Komponenten der Bikes dort her. Diese werden anschließend weltweit ausgeliefert.

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