BMW-Gerüchte (Archivversion) Jüngste Gerüchte

Der Hersteller, dem man derzeit fast alles zutraut. Vier Motorenbaureihen, Baukasten-System, Supersportler-Prototypen und
vor allem eine enorme Entwicklungsdynamik sorgen dafür, dass die Bayern mit einer nicht abreißenden Flut neuer Modelle in Verbindung gebracht werden.
Damit über dem vielen Neuen die »alten« Fans nicht abwandern, pflegt die zu erwartende R 1200 R einen konservativen Ansatz. Das war schon beim ersten Bericht in MOTORRAD 3/2006 zu
vermuten. Nach der modernen Zeichnung von damals dürfte die jetzige Computerretusche, die nur in wenigen optischen Details von der bestehenden R 1150 R abweicht, der Wahrheit sehr nahe kommen.
Das heißt nicht, dass die Informationen, die zur Zeichnung in Heft 3 geführt haben, falsch waren. Sie gehörten wahrscheinlich nur zu einem anderen Modell. Einer ebenfalls unverkleideten 1200er-Boxermaschine, nennen wir sie R 1200 S Hypermotard, welche den momentanen Trend zum höchst fahrdynamischen, leichten Naked Bike
aufnimmt. Konsequenterweise basiert ein solches Feuerzeug nicht auf der GS, sondern auf der jüngst präsentierten S, deren Motor 122 PS leistet. Zum gemeinsamen Glühen mit Tuono, Speed Triple und Co.
Wie BMW-Motorrad-Chef Herbert Diess selbst bereits mehr als angedeutet hat, ist auch die zeitgleich mit der R 1200 S präsentierte F 800 S noch für einige Varianten gut. Eine F 800 GS hat er schon so gut wie zugegeben, ob diese jedoch so weitgehend dem Vorbild der 1200er-GS folgt, wie sich das unser Photoshop-Jongleur ausgemalt hat, ist zweifelhaft. Es wird auf eine wohl dosierte Mischung von Unterschieden
und Ähnlichkeiten ankommen, um das Renommee der 1200er zu nutzen, ohne deren
Besitzer mit einer preisgünstigen 800er-Replika zu vergraulen. Mit der weit aus der
Zukunft geholten F 800 R, die das Gesicht der K 1200 R erhalten hat, verhält es sich ähnlich. Wenngleich die Front der K schon prima zum Look des F 800-Motors passt.

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