BMW K 1200 RS, Suzuki AN 250 Burgman (VT) (Archivversion)

Große Verkleidungen, üppige Sitzbänke im Sofa-Format sowie wassergekühlte Viertakt-Einzylindermotoren - auf den ersten Blick haben die Konkurrenten in der Klasse der Großroller vieles mit dem Burgman gemein. Erst bei näherer Betrachtung offenbaren sich Unterschiede. So setzt Yamaha mit dem Majesty DX sportliche Akzente: Die Federung ist straff, das Fahrverhalten agil, bisweilen auch nervös. Mit seinen Fahrleistungen liegt er bei den Viertelliter-Rollern ganz vorn. Nicht so gefallen kann der rauhe Motorlauf.Der Honda Foresight hat sich demgegenüber ganz der Gemütlichkeit verschrieben. Die Laufkultur des Zweiventil-Motors liegt auf höchstem Niveau, ebenso der Federungskomfort des Fahrwerks. Die softe Abstimmung beschert dem 250er allerdings bei höheren Geschwindigkeiten ein unruhiges Fahrverhalten.Handlich, kultiviert und spurtstark, ist der kompakte Piaggio Hexagon in der Stadt in seinem Element. Das Leistungsmanko des von Honda beigesteuerten 250er Triebwerks überspielt der preisgünstige Italo-Roller locker mit seiner perfekt angepaßten Übersetzung.Eine solche ist auch dem neuen Suzuki Burgman 400 zu wünschen, der sich mit 33 PS an die Spitze der Konkurrenz setzt - zumindest auf dem Papier.

Artikel teilen

Aktuelle Gebrauchtangebote