BMW K 1400 (Archivversion) K-Light

Die BMW K-Baureihe hat Speck angesetzt. MOTORRAD eine wünscht sich eine nackte K.

Wahrlich, wahrlich, BMW kann so richtige Brummer bauen. Unter 300 Kilogramm geht im Vierzylinder-Programm der Bayern fast nichts mehr. Schwere Verkleidungen sowie ein riesiger, den Motor umfassenden Rahmen machen die Allround-Bikes vom Schlage einer K 1200 GT bleischwer. Hinzu kommt ein nun wirklich am Ende seiner Laufbahn angekommener, liegender Vierzylinder-Motorblock mit angeflanschtem Getriebe, der sicher der schwerste Motorradantrieb diesseits einer Honda Gold Wing ist.MOTORRAD gibt ihm noch einmal eine letzte Chance, und zwar in einem Naked Bike. Da kann er seine ganzen Vorteile ausspielen. Denn die längslaufende Kurbelwelle und der niedrige Schwerpunkt sorgen für leichtfüßiges Handling. Wer mal die K 100 Basic, ein unverkleidetes Modell der Münchner in den xxer Jahren, gefahren hat, weiß, wovon MOTORRAD redet. Also: Den Motorblock nehmen, vorn Telelever, hinten Paraleverschwinge dran bauen, drumrum einen möglichst leichten Rahmen. Der Motor soll wieder als tragendes Element starr verschraubt werden. Das spart Gewicht. Schlanke Tank-Sitzbank-Kombi, die Auspuffanlage in das zierliche Heck verlegen, schon wäre ein fesches Naked Bike auf K-Basis entstanden. Klar, für den typischen K 1200 GT-Fahrer ist so ein Entwurf nichts. Eher schon für den Boxer-Cup-Fan, dem 98 PS einfach zu wenig sind. Deswegen bekommt er in der K 1400 auch 140 PS zum Spielen.

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