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Motorrad-Verkäufe 2009 Minus 14 Prozent: BMW mit Motorrad-Absatz zufrieden

Trotz der weltweiten Wirtschaftskrise zeigt sich BMW Motorrad mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2009 relativ zufrieden: Mit zirka 14 Prozent Minus habe man nur einen moderaten Rückgang bei den verkauften Stückzahlen hinnehmen müssen.

Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben von BMW weltweit über 87000 Motorräder an die Kunden verkauft. Dies ist, nachdem man 2008 noch über 101000 Motorräder verkauft hatte, ein Minus von zirka 14 Prozent bei den Stückzahlen. Während der für BMW Motorrad relevante Weltmarkt über 500 Kubikzentimeter Hubraum 2007 noch rund 1,5 Millionen Fahrzeuge betrug, schrumpfte er bis Ende 2009 auf ein Volumen von zirka 900000 Fahrzeugen. Das entspricht einem Marktrückgang von rund 40 Prozent in zwei Jahren. Allein im Krisenjahr 2009 büßte der Weltmarkt mehr als 30 Prozent ein. Vor diesem Hintergrund ist es verständlich, dass man sich in München und Berlin noch einigermaßen zufrieden über das Ergebnis des vergangenen Jahres äußert: BMW hat "nicht nur sein selbst gestecktes Absatzziel erreicht, sondern verbucht auch den zweitgeringsten Absatzrückgang im Wettbewerbsumfeld."

Husqvarna Motorcycles, die zweite Motorrad-Marke von BMW, blickt mit weltweit insgesamt über 13000 verkauften Einheiten auf einen Rückgang von lediglich drei Prozent zurück. Sehr positiv wird von Husqvarna die Situation in Australien, Deutschland und Frankreich beurteilt, wo das Vorjahresniveau jeweils übertroffen werden konnte. Selbst im stark rückläufigen US-Markt  konnte Husqvarna Motorcycles Zuwächse verbuchen.
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