BMW R 100 R-Umbau von Baumgärtner (V) (Archivversion) Total normal

Nach dem Broterwerb als Programmierer sehnt sich Klaus Baumgärtner am Feierabend schon mal fernab aller virtuellen Möglichkeiten nach realer körperlicher Arbeit mit den Händen. Und als eingeschworener Anhänger des Zweiventil-BMW-Boxers hatte er sofort ein paar Ideen im Hinterkopf, wie aus dem vom bayerischen Werk inzwischen in Pension geschickten R 100 R-Triebwerk in einem adäquaten Fahrwerk eine veritable Sportmaschine für die Straße entstehen könnte. Mit den Dimensionen des Boxermotors bestens vertraut, hatte er schnell überrissen, daß der Leichtmetall-Rahmen der Suzuki GSX-R- 1100 mit seinen gegenüber der 750er verstärkten Vierkantrohren für die Aufnahme des Boxers in Frage kam. Schwierig war es allerdings, für die geplante Transplantation einen geeigneten Spezialisten zu finden. Denn die Aufnahme von Motor und Einarmschwinge samt Kardanwelle ging nicht ohne Fachmann ab. »Alu zu verformen ist heikel, da braucht es einen begnadeten Schweißer,« erinnert sich Baumgärtner, der mit dem Pensionär Werner Geil im Nachbardorf schließlich zufällig einen solchen Spezialisten ausfindig machte. Was der BMW-Fan bis heute noch nicht gefunden hat, ist ein TÜV-Gutachter, der dem ambitionierten Umbau Flat Twin One seinen Segen gibt.

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